Stimmen

„Herr Lüneburg hat mich seit 2002 bis zu meinem Abschied von der Bühne im Jahr 2011 tatkräftig und äußerst sachkundig begleitet. Ich konnte mit ihm meinen Fachwechsel vom jugendlich-dramatischen ins dramatische Fach vollziehen.

Wir haben sowohl eine Reihe von Partien des italienischen Faches erarbeitet wie etwa Abigaille, Leonora (Il trovatore), Tosca, Aida und zuletzt Turandot, wie auch einige Meilensteine des deutschen Repertoires, z.B. Elisabeth (Tannhäuser) z.B. für die Oper Frankfurt am Main, Leonore (Fidelio)  und die Urfassung Leonore (am Staatstheater am Gärtnerplatz München) und schließlich die Katarina Ismailova (Lady Macbeth von Mzensk von Schostakowitsch), die ich 2010 in einer Inszenierung von Markus Dietz verkörpern durfte. Auch meine letzte Bühnenrolle – die Christine in Richard Strauss‘ Intermezzo – für die Scottish Opera Glasgow-Edinburgh haben wir gemeinsam erschlossen.

Seither gebe ich mein Wissen und meine Erfahrung an meine Schülerinnen und Schüler des Georg-Philipp-Telemann-Konservatorium in Magdeburg weiter, und auch in dieser für mich neuen Rolle ist Herr Lüneburg ein äußerst kompetenter und zugewandter Kollege, den ich nach wie vor sehr gerne um Rat frage.“

Anita Bader, dramatischer Sopran

 

„‚Der Mond ist aufgegangen‘ von Matthias Claudius war das Thema in meiner ersten Stunde bei Herrn Lüneburg. Ich wusste sofort, zwischen uns passt es.

‚Singen lernen‘ ist ein lebenslanger Prozess. Ich vergleiche es mit einer sich öffnenden Schiebetür. Am Anfang ist die Tür nur einen kleinen Spalt geöffnet.

Sie geht auf, mal wieder etwas zu, aber sie öffnet sich immer weiter.

Heinrich Lüneburg hat mich stets mit viel Sachverstand, Einfühlungsvermögen und Geduld unterrichtet und mir immer wieder neue Ideen und Anregungen weitergegeben.

So habe ich in den vergangenen Jahren viele Werke solistisch singen dürfen, allen voran die Pamina aus der ‚Zauberflöte‘ in den Aufführungen in Memmingen.“

Renate Minkus, Finanzwirtin

 

„Herr Heinrich Lüneburg ist seit 2011 am Bernhard-Strigel-Gymnasium in Memmingen für das Unterrichtsfach Gesang angestellt. SchülerInnen, die im Fach Musik schriftlich Abitur machen wollen, müssen auch einen praktischen Teil in Form eines Additums ablegen. Dazu wählen Sie ein Instrument bzw. Gesang. Herr Lüneburg bereitet seit Jahren unsere SchülerInnen, die Gesang gewählt haben, äußerst gewissenhaft auf das Abitur vor. Er steht in ständigem Kontakt mit der Schule und zeigt sich sehr kooperativ in der Zusammenarbeit. Die SchülerInnen können sicher sein, dass sie optimal auf die Prüfungen vorbereitet werden… . Herr Lüneburg ist ein Gewinn für unsere Schule, sowohl als Kollege, als auch als Lehrer für die Schülerinnen und Schüler.“

Ulrike Neidhardt, StDin, Fachbetreuung Musik Berhard-Strigel-Gymnasium Memmingen

 

„Natürlich steht für eine erfolgreiche sängerische Entwicklung der eigene Übungsaufwand an vorderster Stelle, die richtige stimmliche Betreuung ist jedoch nicht hoch genug zu schätzen.

Bei Heinrich Lüneburg hatte ich immer das Gefühl, in guten Händen zu sein.

Das Besondere ist, dass er seine Schülerinnen und Schüler auch deshalb kontinuierlich zum Erfolg führt, weil er sich auch selbst stetig weiterbildet.“

Konstantin Parnian, Student Sologesang an der Hanns Eisler Musikhochschule, Berlin

 

„Mit Schwung und Elan gestaltet der Sänger das Einsingen mit dem Chor,
bringt jedes Mal neue Ideen mit, z.B. kleine gymnastische Übungen für die Körperspannung oder Bewegungen, die die Spannung beim Singen unterstützen. So geht der Chor in die Knie oder schwingt Achter mit den Armen, verbeugt sich und miaut – Übungen, die, oft überraschend, immer wirken und einen schönen, vollen Chorklang erzeugen.

Auch bei der Einzelstimmbildung bringt er immer neue Ideen mit.

Hier stellt er sich auf den einzelnen Sänger ein, hat für jeden Typ (es gibt lunare und solare, wie wir von ihm erfahren haben) super (oft ungewöhnliche) Übungen, um den ganzen Stimmumfang auszusingen. Er kitzelt aus jedem die größten Höhen und Tiefen hervor. Dabei kann es schon einmal sein, dass man auf dem Sofa liegend singen darf – vorausgesetzt, man gehört zu den lunaren Sängern. Kein „Hauchen“ kommt mehr über die Lippen – mit Hilfsmittel wie Gummibänder, Spiegel und Korken entlockt der Sänger jedem Chormitglied einen vollen Klang der Stimme.

Es ist wirklich verblüffend mit welch kleinen Tipps und Hilfsmitteln er eine so große Wirkung erzielt!“

Ruth Ziegler, Chorvorstand Kammerchor Memmingen

 

 

„Gesangsstunden bei Dir, lieber Heinrich, sind für mich „Wellness für meine Stimme und für meine Seele“.

Jede Stunde ist ein Erlebnis für sich und ein Highlight in meiner Woche.

Unter Deiner Führung, mit Deiner, Dir eigenen Mischung aus sängerischer Kompetenz, Deinem großem Wissen um den Stimmgebrauch und die Stimmfunktion und Deiner Menschlichkeit entdecke ich nach einer „Singpause“ nun meine Stimme wieder mehr und mehr.

Für deren Wohlklang hast Du scheinbar unerschöpflich viele Ideen – den Einsatz von passenden schwungvollen oder getragenen Armbewegungen beim Singen, Singen entspannt sitzend auf dem Stuhl oder etwas aktiver auf dem Barhocker, mit dem Rücken stabil an die Wand gelehnt, auf der Balancierscheibe in sanfter Bewegtheit oder mit „imaginären Saugnäpfen“ im Boden verwurzelt, den Kopf gesenkt, oder auch mal die Beine hochgelegt… Dein Einfallsreichtum, den ganzen Körper beim Singen einzubeziehen, kennt keine Grenzen. Ich bin davon begeistert und meine Stimme auch, hörbar an ihrem volleren und runderen Klang. Und, wenn es zwischendurch mit dem Wohlklang nicht so klappt, lachen wir zusammen, und ich probiere es noch einmal!

Deine persönliche Haltung in der Gesangstunde schätze ich übrigens ganz besonders, lieber Heinrich:  Deine heitere Grundstimmung, Deine spürbare Freude am Unterrichten, Deine Geduld, Deinen aufbauenden Zuspruch, Deine Zuverlässigkeit und Dein großes Einfühlungsvermögen.

Herzlichen Dank Dir!“

Angelika Wohlleb, Logopädin und MarteMeo Therapeutin (Kommunikationsberatung)

 

Nachdem ich nach meinem Schulmusikstudium und einigen Jahren Gesangsausbildung bei diversen Lehrern in Deutschland, USA und Italien bereits eine Ausbildung in funktionalem Stimmtraining bei Franziskus Rohmert absolviert hatte, entschloss ich mich, bei Heinrich Lüneburg noch einmal in die Schule zu gehen. Hier lernte ich die funktionalen physiologischen Hintergründe der Phonation kennen und direkt im praktischen Singen einzuordnen. Es gelang es mir, mein stimmliches Können abzurunden, mein Timbre zu kultivieren und eine jederzeit abrufbare Technik zu entwickeln.

Ich erlebte den Unterricht als äußerst fundiert, kompetent und sehr motivierend. Eingebettet in ausgezeichnete und zielsicher eingesetzte technische Übungen vermittelte mir Heinrich Lüneburg eine optimale Einstellung des gesamten Vokaltrakts in Verbindung mit einer sinnvoll eingesetzten Atmung. Literatur wurde äußerst gründlich und stilgemäß durchgearbeitet. So konnte ich nach einiger Zeit große Partien in Oratorien mühelos und stimmlich überzeugend in Konzerten interpretieren. Die vermittelte Technik ist für meine solistische Tätigkeit grundlegend. Aber auch im pädagogischen Bereich, sei es im Einzelunterricht, in der Stimmbildung mit Kindern und Jugendlichen oder auch in der Chorarbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen setze ich die technischen Grundlagen des funktionalen Singens seit Jahren sehr erfolgreich ein.

Martina Swandulla, Mezzosopran, Fachbetreuung Musik Christoph-Probst-Gymnasium Gilching